Mein Name ist Nicole Stein.
Als Tierärztin mit der Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie betreibe ich eine mobile Tierarztpraxis für Verhaltensmedizin.
Ich beschäftige mich seit Jahren vor allem mit Verhaltensproblemen von Tieren. Anfangs kam ich immer wieder an meine Grenzen , wenn es um das Training von problematischen Tieren ging.
Mein Werdegang als Trainerin
Also stand für mich fest, mich auf dem Gebiet Tiertraining intensiv weiter zu bilden. Auf der Suche nach guten Fortbildungsangeboten stieß ich auf die Tierakademie Scheuerhof. Hier durfte ich sehr viel über gutes Training lernen. Ich stehe auch heute noch in regem Austausch mit dem Team der Tierakademie Scheuerhof und bin Coach ihrer Hundetrainerausbildung. Ich unterstütze die Azubis bei der Erarbeitung der ihnen gestellten Aufgaben.
Ein weiterer großer Meilenstein in meiner persönlichen Weiterentwicklung war die Ausbildung zur TTouch-n-click Trainerin, die ich im Oktober 2022 für Hunde und im Juli 2025 für Katzen abgeschlossen habe. Damit darf ich den Titel TTouch Associate führen.
Mein Wirken als Trainerin
Neben der Verhaltenstherapie gebe ich in meiner Tierschule Animal-College mein Wissen über Training an Tierbesitzer weiter. Hierbei ist mir sehr wichtig, dass die Menschen erkennen, wie ihre Tiere lernen. Ich bin der Meinung, dass ich ein Tier nur dann gut trainieren kann, wenn ich weiß auf welche Art und Weise es mich am besten versteht.
Außerdem gehöre ich zum Dozententeam der Fortbildungsreihe Verhaltenstherapie.vet und darf auch dort gemeinsam mit tollen Tierarztkollegen Tiertrainern und Tierärzten die Feinheiten im Training näher bringen.
Theoretisches Wissen ist genauso wichtig wie Fertigkeiten im praktisches Training. Eins geht nicht ohne das andere.
Warum Medical Training?
Als Tierärztin weiß ich, dass noch sehr viel auf dem Gebiet respektvoller Umgang mit dem Tier verbessert werden darf. Ich habe im Laufe meines Berufslebens festellen müssen, dass es gerade in einer Tierarztpraxis oft schwierig ist, Situationen für das Tier angenehm zu gestalten. Wir können den Tieren ja nicht erklären, dass beispielsweise die Blutentnahme nur zu seinem Besten ist.
Als ich zum ersten Mal etwas über Medical Training bei Zootieren hörte, interessierte mich das natürlich sofort. Es ist möglich einem Löwen ohne Narkose Blut abzunehmen oder einen Delphin dazu zu bewegen, sich freiwillig so zu positionieren, dass man ihn ohne Probleme untersuchen und behandeln kann. Und das alles ohne Zwangsmaßnahmen. Davon sind wir in den Tierarztpraxen oder beim Hundefriseur oft weit entfernt.
Aber auch zu Hause in den eigenen vier Wänden wird oft mit Zwangsmaßnahmen oder Strafen gearbeitet, wenn es darum geht ein Tier zu baden, zu kämmen oder ähnliches.
“Warum gehen wir so mit unseren lieben Haustieren um, wenn es doch auch anders geht, wie uns das Zootiertraining zeigt?” Diese Frage hat mich nicht mehr los gelassen. Sie hat mich angespornt ein Konzept zu entwickeln, mit dem Medical Training für Jedermann umsetzbar ist.
Mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, wie dankbar die Tiere sind, wenn wir sie verständnisvoll behandeln. Und auch die Erleichterung und Freude der Menschen, die den Zauber einer respektvollen Kommunikation mit dem Tier spüren können zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Mein Ziel ist es Respekt im Umgang mit dem Tier zu fördern
und dabei den Menschen und Tieren hilfreich zur Seite zu stehen.
Unangenehme Situationen mit dem Tier spielerisch meistern
Ich zeige dir, wie du das Vertrauensverhältnis zu deinem Tier verbessern kannst.